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GA54: ESTRUTURA

original

INHALT

EINLEITUNG Vorbereitende Besinnung auf den Namen und das Wort ἀλήθεια und sein Gegenwesen. Zwei Weisungen des übersetzenden Wortes ἀλήθεια

  • § 1. Die Göttin »Wahrheit«. Parmenides I, 22–32
    • a) Das gewöhnliche Sichauskennen und das wesentliche Wissen. Die Absage an das Geläufige des »Lehrgedichtes« durch das Aufmerken auf den Anspruch des Anfangs

Wiederholung

  • 1) Beginn und Anfang. Das gewöhnliche Denken und das vom Anfang angefangene Denken. Das Zurücktreten vor dem Sein. Das textlich Wenige des Einfachen. Hinweis auf das »Übersetzen«
  • b) Zwei Weisungen des übersetzenden Wortes ἀλήθεια. Das Streithafte der Unverborgenheit. Vorläufige Klärung des Wesens der ἀλήθεια und der Verborgenheit. Das Übersetzen und das Übersetzen

Wiederholung

  • 2) Die Frage nach dem Namen der Göttin und seiner Übersetzung. Das der Verborgenheit entgegenliegende Wesen der Wahrheit der ersten beiden Weisungen. Die Un-verborgenheit und die Un-verborgenheit

ERSTER TEIL Die dritte Weisung des übersetzenden Wortes ἀλήθεια: Der seinsgeschichtliche Bereich der Gegensätzlichkeit von ἀλήθεια und λήθη

  • § 2. Erste Besinnung über den Wandel des Wesens der Wahrheit und ihrer Gegenwesen
    • a) Das Streithafte der Un-verborgenheit. Die dritte Weisung: der gegensätzliche Bezug zur Wahrheit. Der Nachklang der ἀλήθεια in der Subjektivität. Hinweis auf Hegel und Schelling. Weisung auf die Gegensätze von Verborgenheit und Unverborgenheit, Falschheit und Wahrheit
    • b) Die Frage nach dem Gegenwesen von ἀλήθεια. Die Absenz des λήθεια und das ψεῦδος. Die Verhülltheit von Grundbedeutungen. Das Gegenwort λῆθος und das griechisch gedachte λανθάνεσθαι. Das aus der Verbergung erfahrene Vergessen. Homer, Ilias, XVIII, 46; X, 22; Odyssee, VIII, 93

Wiederholung

  • τό ψεῦδος als Gegensatz zum ἀληθές. Die Stammverwandtschaft von ἀληθές und λανθάνεσθαι. Hinweis auf Homer, Odyssee, VIII, 93. Der Entzug der Vergessenheit
  • § 3. Klärung des Wandels der ἀλήθεια und des Wandels der Gegenwesen (veritas, certitudo, rectitudo, iustitia, Wahrheit, Gerechtigkeit – λήθη, ψεῦδος, falsum, Unrichtigkeit, Falschheit)
    • a) Die in sich verschiedenen Bedeutungen von ψεῦδος und »falsch«. Der verdeckend erscheinenlassende Wesensbereich des Gegenwortes ψεῦδος. Hinweis auf Homer, Ilias, B 348 ff. Das ver-stellende Verbergen: die Grundbedeutung des ψεῦδος. Τὸ ψεῦδος: das Enthehlende, und das ἀληθές. Hinweis auf Hesiod, Theogonie, Vers 233 f. Die Zweideutigkeit des ἀληθές

Wiederholung

  • 1) Die sogenannte richtige Übersetzung des ψεῦδος mit »falsch«. Die Bedeutungsmannigfaltigkeit von »falsch« und ψεῦδος. Das Verstellen und Verhehlen des ψεῦδος im Wesensbereich der Verbergung und Enthüllung. Hinweis auf Homer und Hesiod
    • b) Das undeutsche Wort »falsch«. Falsum, fallo, σφάλλω. Der römische Vorrang des Zu-Fall-bringens in der Romanisierung des Griechentums durch das imperium (Befehl) als Wesensgrund des istum. Die Übersetzung des ψεῦδος in den römisch-imperialen Bereich des Zu-Fall-bringens. Das eigentliche Ereignis der Geschichte: Der Angriff der Romanisierung im griechisch-römischen Geschichtsbereich und die neuzeitliche Sicht des Griechentums mit römischen Augen

Wiederholung

  • 2) Rückbesinnung auf das Wesen des »Falschen« und auf das Verhehlen und Enthehlen des ψεῦδος. Das Walten des römisch-imperialen Oberbefehls und die Tragweite des Unterschieds zwischen ψεῦδος und falsum
    • c) Das Imperiale in der Gestalt des Kurialen der Kurie. Der Zusammenhang von verum und »wahr«. Die undeutsche Bedeutung von »wahr« durch das römisch-christliche verum. Verum: das feststehende Rechte als Gegenwort zum falsum. Verum und a-pertum; ἀληθές und sein Gegenteil zum ψεῦδος
    • d) Der Wandel im Wesen der ἀλήθεια seit Platon. Die Aufnahme der Repräsentation der ἀλήθεια durch die ὁμοίωσις (als rectitudo der ratio) in die veritas. Die rectitudo (iustitia) der kirchlichen Dogmatik und die iustificatio der evangelischen Theologie. Das certum und der usus rectus (Descartes). Hinweis auf Kant. Die Schließung des Ringes der Wesensgeschichte der Wahrheit im Wandel der veritas zur »Gerechtigkeit« (Nietzsche). Die Einmauerung der ἀλήθεια im romanischen Bollwerk der veritas, rectitudo und iustitia

Wiederholung

  • 3) Das Geschick der Zuweisung des Seins: Rückbesinnung auf die Geschichte des Wesenswandels der Wahrheit. Die »Bilanzen« der Historie (Burckhardt, Nietzsche, Spengler). Die »Sinngebung« der Geschichte in der Neuzeit
  • 4) Das Ereignis des Umschlags des Wesens der Unwahrheit vom griechischen ψεῦδος zum römischen falsum. Die Vollendung des Wandels der veritas zur certitudo im 19. Jahrhundert. Die Selbstsicherung der Selbstgewißheit (Nietzsche, Fichte, Hegel)
  • § 4. Die Mannigfaltigkeit der Gegensätze zum Wesensgefüge der Unverborgenheit
    • a) Das reiche Wesen der Verborgenheit. Weisen der Verbergung: κρύπτω, (μύσθος), κεύθω, κρύπτω, καλύπτω. Homer, Ilias, XX, 118; Odyssee, VI, 303; III, 16; Ilias, XXIII, 244. Das Entbergen des Mythos und die Frage nach dem griechischen Götterwesen
    • b) Der Zusammenhang zwischen μῦθος und dem griechischen Götterwesen. Erde, Tag, Nacht und Tod im Bezug zur Unverborgenheit. Das Geheime als eine der Weisen der Verbergung. Der Ausschluß des Negativen der Falschheit und der Verstellung als alleinige Gegenwesen der Wahrheit

Wiederholung

  • Ergänzende Erläuterungen: Der »Weg« des ankommenden Denkers im »Lehrgedicht«. Der Zusammenhang zwischen dem Wesen der Göttin und den Wegen zu und von ihrem Haus. Seitenweg und Abweg. Die Frage nach dem anderen Gegenwesen zur Entbergung. Das in das Wort und die Sage kommende Wesen der Entbergung und Verbergung. Der Verlust des Wortes als Wahrung des Bezugs des Seins zum Menschen. Die römische Umdeutung des τὸ ζῷον λόγον ἔχον zum animal rationale. Hinweise auf Kant, Nietzsche, Spengler. Μῦθος, θεός, λόγος
  • § 5. Der Gegensatz zum ἀληθές: das λαθεῖν, λαθός. Das Ereignis des Wandels der entziehenden Verbergung und das menschliche Verhalten des Vergessens
    • a) Das Walten der Verbergung im λανθάνεσθαι. Die Verbergung des Vergessenden im Vergessenen: Die Vergessung. Hesiod, Theogonie, V. 226 f. Die λήθη und das verborgene Wesen der Eris (Streit), der Tochter der Nacht. Hinweis auf Pindar
    • b) Die Scheu bei Pindar, Ol. Ode VII. 48 f., 43 ff.; und bei Sophokles, Oedip. Kol., 1267. Die ἀρετή (Entschlossenheit) als aus der λήθεια und dem αἰδώς bestimmte Entborgenheit des Menschen

Wiederholung

  • 1) Drei Titel der Wesensgeschichte des Abendlandes. Hinweis auf »Sein und Zeit«. Das wesentliche Denken. Hinweis auf Hölderlin, Pindar. Der Anfang des Wesensbezugs des Seins zum Menschen in Wort und Sage. Das griechische Wesen des Menschen. Hinweis auf Hesiod
    • c) Πρᾶγμα: die Handlung. Das Wort als der Wesensbereich der menschlichen Hand. Hand- und Maschinenschrift. Ὀρθός und rectum. Die wesenhafte Handlung und der Weg auf das Unverborgene. Die Vergessung als Verbergung. Das »weg« des Menschen von der Unverborgenheit und das Wort der zeichenlosen Wolke. Die Verdüsterung. Der Entzug der λήθη. Rückblicke auf Pindar. Hinweis auf Hesiod

Wiederholung

  • 2) Die Zusammengehörigkeit von Sein, Wort, Lese, Hand und Schrift. Der Einbruch der Schreibmaschine in den Bereich des Wortes und der Handschrift. Die Folge der Technik im gewandelten Bezug des Seins zum Menschen. Der Bolschewismus: die im vorhinein vollständig technisch organisierte Welt. Das Denken und Dichten der Griechen in der ἀλήθεια und λήθη
  • § 6. Die letzte Sage des Griechentums vom verborgenen Gegenwesen der ἀλήθεια, der λήθη, (I): Platons Schlußmythos der Politeia. Der Mythos über das Wesen der Polis. Die Aufhellung des Wesens des Dämonischen. Das Wesen des griechischen Göttertums im Licht der ἀλήθεια. Der »Blick« des Ungeheuren
    • a) Die πόλις der Pol der aus der ἀλήθεια bestimmten Anwesenheit des Seienden. Hinweis auf Sophokles. Der Niederschlag des streithaften Wesens der ἀλήθεια im Gegenwesen zur πόλις: ἄπολις. Hinweis auf Burckhardt
    • b) Vorbereitung zum Notweg über die Bemerkungen zu Platons Gespräch über die λήθη und πόλις. Der Fug: Δίκη. Der todesträchtige Gang des Aufenthalts in der Polis und die Anwesung des Seienden nach dem Tode. Christlicher Platonismus. Hinweis auf Hegel
    • c) Politeia: Der τόπος des Wesens der πόλις. Das wesenhaft Unpolitische der Politeia der Polis. Der Pol des πέλειν. Die Unmöglichkeit der Deutung der Polis aus dem »Staat«, der δίκη und iustitia. Tod: Übergang vom »hier« zum »dort«. Platonismus
    • d) Die Frage nach dem »hier« und »dort«. Politeia, X, 614 b 2, und die Fragwürdigkeit des Hinweises auf den Mythos
    • e) Ψυχή: der Grund des Bezugs zum Seienden. Das Wissen der Denker um die Daimonia. Hinweis auf Aristoteles und Hegel. Δαιμόνιον: die Hereinweisung des Un-geheuren in das Geheure. Die δαίμονες, die in das Geheure herein Winkenden und Zeigenden
    • f) Das den Anblick des Seins bietende Blicken (δέρκεσθαι). Das Aussehen (Anblick) des Seins (εἶδος). Der im Blicken sich der Unverborgenheit dargebende Gott (δαίμων) der Griechen. Das in das Geheure Hereinblickende: das Un-geheure. Das Erscheinen des Ungeheuren im Blicken des Menschen

Wiederholung

  • 2) Das Undämonische der δαίμονες. Das entbergende Aufgehen des Seins: das Sichlichten. Das Blicken (Vernehmen) die anfängliche Weise des Aufgehens ins Lichte. Die Zwischenstellung des Tieres (Nietzsche, Spengler). Der Mensch: der Angeblickte. Θέα und ἰδέα: dasselbe Wort. Hinweis auf Heraklit, Frgm. 48. Unzureichende Erklärungen des griechischen Götterwesens. Der Blick als das Entscheidende für die Erscheinung des Ungeheuren im Geheuren. Das sich im Geheuren darweisende Un-geheure und der im Sein beruhende Bezug zum Götterwesen
    • g) Der Unterschied der griechischen Götter zum christlichen Gott. Die Nennung des Seins in seinem Herein-blicken durch das Wort und der Mythos als die Weise des Bezugs zum erscheinenden Sein. Der Mensch: der Gott-Sager. »Untergang« von Kulturen (Nietzsche, Spengler). Der Grundzug der Seinsvergessenheit: der A-theismus
    • h) Das sich ins Unverborgene hereingebende Gotthafte. Das Daimonion: der Blick im schweigenden Einholen in die Zugehörigkeit zum Sein. Der Entbergungsbereich des Wortes. Die »Entsprechung« des Gotthaften und Sagen-haften (τὸ θεῖον und ὁ μῦθος). Das Ins-Werk-bringen (Kunst) der Unverborgenheit und sein Medium in Wort und Mythos. Εὐδαιμονία und δαιμόνιος τόπος
  • § 7. Die letzte Sage des Griechentums vom verborgenen Gegenwesen der ἀλήθεια, der λήθη (II). Platons Schlußmythos der Politeia. Das Feld der λήθη
    • a) Feld und Lethe. Das Gotthafte bei den Griechen: Das Ungeheure im Geheuren. Das θεῖον in der anfänglichen ἀλήθεια und λήθη. Ἀλήθεια und θεά (Parmenides)
    • b) Das Maß der entziehenden Verbergung der Unverborgenheit. Das Gesicht der ἰδέα Platons und die Gründung der Anamnesis (wie des Vergessens) in der Unverborgenheit. Λήθη: θεῖον. Die Vernehmung des Beginns der Dichtung Homers und des Spruches des Parmenides. Die Unvergeblichkeit der ἀλήθεια durch den Entzug der λήθη. Die Überholung der Erfahrung durch das Verfahren seit Platon (τέχνη). Hinweis auf Homer, Ilias, XXIII, 358 ff.

Wiederholung

  • 2) Die Abstammung des Menschen aus der ungeheuren Ortschaft der entziehenden Verbergung. Der Beginn der Wandlung der Grundstellung des Menschen. Das Zusammenwalten der ἀλήθεια und des μεμνῆσθαι. Hinweis auf Homer, Ilias, XXIII, 358 ff.

ZWEITER TEIL Die vierte Weisung des übersetzenden Wortes ἀλήθεια. Das Offene und das Freie der Lichtung des Seins. Die Göttin »Wahrheit«

  • § 8. Die erfülltere Bedeutung von Ent-bergung. Der Übergang zur Subjektivität. Die vierte Weisung: das Offene, das Freie. Das Ereignis der ἀλήθεια im Abendland. Die Bodenlosigkeit des Offenen. Die Entfremdung des Menschen
    • a) Vorbereitung zur vierten Weisung. Die bisherige unzureichende Übersetzung mit »Unverborgenheit«. Die Zweideutigkeit des Wortes »Ent-bergung« und die erfülltere Bedeutung. Der Streit in der anfänglichen ἀλήθεια. Nähe und Anfang. Hinweis auf Homer. Die Zweideutigkeit des Erscheinens: reines Aufgehen und Begegnischarakter. Die Ichheit. Hinweis auf Kant, Descartes, Herder, Nietzsche. Der Vorrang der Selbstheit seit Platon und Aristoteles (Περὶ Ψυχῆς Θ, 431; Μετ. α 1)
    • b) Die vierte Weisung: das Offene als der Wesensanfang der Unverborgenheit. Hinweis auf »Sein und Zeit« und Sophokles, Aias, V, 646 f. Die Zeit als das Erscheinenlassende und Verbergende. Hinweis auf Hölderlin. Die Zeit als »Faktor« in der Neuzeit. Die Wesung der Offenheit in der Unverborgenheit. Die »Gleichsetzung« von Offenheit und Freiheit. Die ἀλήθεια als das Offene der Lichtung
    • c) Licht und Blicken. Die »natürliche« Erklärung des Lichten durch den griechischen »Augenmenschen« gegenüber dem entbergenden Anblick. Das blickende Vernehmen. Ἀλήθεια: das Ereignis in der Landschaft des den Morgen verbergenden Abends. Θεᾶσθαι und Theorie
    • d) Das Offene am Anfang der Besinnung auf das Wort ἀλήθεια. Das wesentliche Denken: der Absprung in das Sein. Das unverborgen Seiende in der Geborgenheit des Boden-losen des Offenen (Freien) des Seins. Die Verbergung des Entscheids der Zufügung der Unverborgenheit im bergenden Offenen an den Menschen. Die Befugnis durch die Zufügung des Seins, das Offene zu erblicken: ein geschichtlicher Anfang. Die Entfremdung des Menschen gegen das Offene
    • e) Das Offene in der Gestalt des ungehemmten Fortgangs des Seienden. Das Offene: das Freie der Lichtung. Das »Offene« der »Kreatur« in der achten Duineser Elegie Rilkes. Hinweis auf Schopenhauer, Nietzsche. Der Ausschluß des Tieres aus dem Streit zwischen Unverborgenheit und Verborgenheit. Das Auf-geregte des Lebendigen
  • § 9. Θεά — Ἀλήθεια. Das Hereinblicken des Seins in das von ihm gelichtete Offene. Die Weisung des Hinweises auf das Wort des Parmenides: Die Fahrt des Denkers zum Haus der Ἀλήθεια und sein Hindenken zum Anfang. Das Sagen des Anfangs der abendländischen Sage

Zusatz

Nachwort des Herausgebers

tradução

INTRODUÇÃO - MEDITAÇÃO PREPARATÓRIA COM O NOME E A PALAVRA aletheia E SUA ESSÊNCIA CONTRÁRIA. DUAS INDICAÇÕES DA TRADUÇÃO DA PALAVRA ALETHEIA

§ 1. A deusa “verdade”. Parmênides I, 22-32

a) O conhecimento usual e o saber essencial. Renúncia da interpretação usual do “poema doutrinário” através da atenção para a exigência do princípio

Recapitulação

1) Início e princípio. O pensar usual e o pensar originado pelo princípio. O retraimento diante do ser. O pouco do simples nos textos. Indicação para o “traduzir”

b) Duas indicações da tradução da palavra aletheia. O caráter conflitante do desencobrimento. Clarificação provisória da essência da aletheia e do retraimento. Transposição e tradução

Recapitulação

2) A questão do nome da deusa e como traduzi-lo. A essência da verdade como oposta ao encobrimento nas suas duas primeiras indicações. Des-“encobrimento” e “des”-encobrimento

PARTE I - A TERCEIRA INDICAÇÃO DE UMA TRADUÇÃO PARA A PALAVRA ALETHEIA: O ÂMBITO DE OPOSIÇÃO ENTRE ALETHEIA E LETHE NA HISTÓRIA DO SER

§ 2. Primeira meditação sobre a transformação da essência da verdade e de sua essência contrária

a) O caráter conflitante do des-encobrimento. A terceira indicação: a relação de contraposição à verdade. A ressonância da aletheia na subjetividade. Referência a Hegel e Schelling. Indicação de contraposições entre encobrimento e desencobrimento, falsidade e verdade

b) A pergunta pela essência contrária de alethes. A ausência de lethes e o pseudos. O encobrimento de significações fundamentais. A palavra contrária lathon e o lanthanomai pensado de modo grego. O esquecimento experimentado a partir do encobrimento. Homero, Ilíada XVIII, 46; X, 22; Odisseia VIII, 93

Recapitulação

To pseudos como o oposto de alethes. O parentesco de raiz entre as palavras aletheia e lanthano. Referência a Homero, Odisseia VIII, 93. O retraimento do esquecimento

§ 3. Clarificação da transformação da aletheia e da transformação de sua essência contrária (veritas, certitudo, rectitudo, iustitia, verdade, justiça - lethe, pseudos, falsum, incorreção, falsidade)

a) Os significados intrinsecamente diferentes de pseudos e “falso”. O âmbito do sentido essencial da palavra contrária constitui-se como um deixar aparecer na medida em que encobre. Referência a Homero, Ilíada B, 348s. O encobrimento desfigurador: o significado fundamental de pseudos. To apseudes: o que desencobre, e o alethes. Referência a Hesíodo, Teogonia, verso 233s. A ambiguidade de alethes

Recapitulação

1) A assim chamada correta tradução de pseudos por “falso”. A multiplicidade de significados de “falso” e pseudos. A desfiguração e dissimulação de pseudos na região da essência de encobrimento e desvelamento. Referência a Homero e Hesíodo

b) A palavra não-alemã “falso”. Falsum, fallo, sphallo. A primazia romana do “destruir” no processo de romanização da Antiga Grécia, implementado pelo imperium (comando) como fundamento essencial do iustum. A transposição de pseudos para o domínio romano-imperial do destruir. O evento real da história: o assalto da latinização no domínio greco-romano da história e a visão moderna do mundo grego com olhos romanos

Recapitulação

2) Reconsideração da essência do “falso”, do ocultamento e do “des-ocultamento” do pseudos. A vigência do “alto-comando” imperial romano e a amplitude da diferença entre pseudos e falsum

c) O imperial na forma do curial da cúria. A conexão entre “verum” e “verdadeiro”. O significado não-alemão de “verdadeiro” através do “verum” romano-cristão. Verum: o direito estabelecido como palavra contrária ao falsum. Verum e a-pertum; lathon e seu correlativo a alethes

d) A transformação na essência da aletheia desde Platão. A recepção da “representação” da aletheia através da homoiosis (como rectitudo da ratio) para dentro da veritas. A rectitudo (iustitia) da dogmática eclesiástica e a iustificatio da teologia evangélica. O certum e o “usus rectus” (Descartes). Referência a Kant. A conclusão do círculo da história da essência de verdade na transformação de veritas em “justiça” (Nietzsche). O aprisionamento da aletheia no bastião romano da veritas, rectitudo e iustitia

Recapitulação

3) O destinar-se da atribuição do ser: consideração retrospectiva da história em relação à transformação da essência da verdade. Os “balanços” da historiografia (Burckhardt, Nietzsche, Spengler). A “doação de sentido” da história na modernidade

4) O evento da conversão da essência da não-verdade do pseudos grego para o falsum romano. A plenificação da transformação da veritas em certitudo no século XIX. O auto-asseguramento da autocerteza (Nietzsche, Fichte, Hegel)

§ 4. A multiplicidade das oposições para o descobrimento no seu caráter essencial

a) A rica essência do ocultamento. Modos de ocultamento: apate, (methodos), keytho, krypto, kalypto. Homero, Ilíada XX, 118; Odisseia VI, 303; III, 16; Ilíada XXIII, 244. O poder desvelante do mythos e a questão das divindades gregas

b) A conexão entre mythos e as deidades gregas. terra, dia, noite e morte em relação ao desencobrimento. O misterioso como um dos modos do encobrimento. A exclusão da negatividade na falsidade e na des-locação como uma e única essência contrária à verdade

Recapitulação

Clarificação suplementar: o “caminho” do pensador que chega no “poema doutrinário”. A conexão entre a essência da deusa e os caminhos para e de sua casa. Caminho lateral e descaminho. A questão da outra essência contrária do descobrimento. A essência do descobrimento e retraimento expressa em palavra e mito. A perda da palavra como preservação da relação do ser com o homem. A transformação romana do to zoon logon echon em “animal” rationale. Referência a Kant, Nietzsche, Spengler. mythos, epos, logos

§ 5. A oposição a alethes: lathon, lathes. O evento da transformação do encobrimento que se retrai e o comportamento humano do esquecer

a) A vigência do encobrimento no lanthanesthai. O encobrimento de quem esquece no esquecido: o esquecimento. Hesíodo, Teogonia, verso 226s. A lethe e a essência escondida de Éris (Luta), da Filha da Noite. Referência a Píndaro

b) O temor em Píndaro, Ode olímpica VII, 48s; 43s; e em Sófocles, Édipo em Colonus, 1267. A arete (decisão) como o desvelamento do homem determinado com base na aletheia e aidos

Recapitulação

1) Os três títulos da história essencial do Ocidente. Referência a Ser e tempo. Pensar essencial. Referência a Hölderlin e a Píndaro. O começo da relação essencial do ser com o homem na palavra e na saga. A essência grega de homem. Referência a Hesíodo

c) pragma: a ação. A palavra como o âmbito essencial da mão humana. Escrito à mão e escrito datilografado. orthos e rectum.

Ação essencial e o caminho para o descoberto. Obliteração como encobrimento. O modo de ser “além” do homem, partindo do descobrimento, e a palavra da nuvem sem sinal. O ofuscamento. A subtração da lethe. Referência a Píndaro e a Hesíodo

Recapitulação

2) A correlação entre ser, palavra, colheita, mão e escrita. A irrupção da máquina de escrever no âmbito da palavra e da escrita à mão. A consequência da tecnologia na relação transformada do ser com o homem. O bolschevismo: o mundo previamente arranjado, organizado tecnicamente de modo completo. O pensamento e a poesia dos gregos na aletheia e lethe

§ 6. A última saga dos gregos com respeito à essência contrária recôndita da aletheia, a lethe: o mito conclusivo da Politeia de Platão. O mito da essência da polis. Elucidação da essência do demoníaco. A essência dos deuses gregos à luz da aletheia. O “olhar” do extraordinário

a) A polis como o pólo da presença determinada dos entes a partir da aletheia. Referência a Sófocles. A reverberação da essência conflitante de aletheia na essência contrária à polis: apolis. Referência a Burckhardt

b) Preparação para o atalho ao comentário acerca do diálogo de Platão sobre lethe e polis. A harmonia: dike. O curso mortal da estadia na polis e a presença dos entes depois da morte. Platonismo cristão. Referência a Hegel

Recapitulação

1) Politeia: o topos da essência da polis. O caráter essencialmente não-político da Politeia da polis. O pólo de pelein. A impossibilidade de interpretar a polis com base no “Estado”, a dike e iustitia. Morte: transição do “aqui” para “lá”. Platonismo

c) A questão do “aqui” e “lá”. Politeia X, 614 b 2, e o questionamento dessa referência ao mito

d) psyche: o fundamento de uma relação com os entes. O conhecimento do pensador sobre daimonia. Referência a Aristóteles e Hegel. daimonion: a presença do extra-ordinário no ordinário. Os daimones, aqueles que acenam e mostram para dentro do ordinário

e) O vislumbre (theao) que oferece a visão do ser. O ver a partir de dentro (vislumbre) do ser (eidos). O deus grego (daimon) que, no ver, apresenta-se no desencobrimento. O que vê para dentro do ordinário: o extra-ordinário. O aparecer do extraordinário no ver do homem

Recapitulação

2) O não-demoníaco do daimones. A emergência desvelante do ser: o auto-iluminar-se. O ver (perceber), o modo primordial da emergência na luz. A posição intermediária do animal (Nietzsche, Spengler). O homem: o vislumbrado. théa e theá: a mesma palavra. Referência a Heráclito, fragmento 48. Insuficiente elucidação das divindades gregas. A visão como o decisivo para o aparecimento do extraordinário no seio do ordinário. O extraordinário mostrando-se no interior do ordinário e sua relação, fundada no ser, com as divindades

f) A diferença entre os deuses gregos e o Deus cristão. A palavra como lugar de nomear o ser no seu iluminar a partir de dentro e o mito como o modo da relação ao ser que aparece. O homem: o proferidor de Deus. “Declínio” de culturas (Nietzsche, Spengler). O traço fundamental do esquecimento do ser: o a-teísmo

g) O divino como o que se dá a partir do interior no descoberto. O daimonion: o ver em sua silenciosa recepção para a pertença ao ser. O domínio do descobrimento da palavra. A “correspondência” do divino e do mítico (to theion e o mythos). O trazer-para-a-obra (arte) do desencobrimento e seu medium na palavra e no mito. eudaimonia e daimonios topos

§ 7. A última saga da Grécia sobre a essência contrária da aletheia, a lethe (II). O mito final da Politeia de Platão. O campo da lethe

a) A localidade do extra-ordinário: o campo do encobrimento que se retrai. A exclusividade do extra-ordinário no local da Lethe. A visão de seu vazio e o nada do retraimento. A água sem recipiente do rio “Sem-cuidado” no campo da lethe. A salvação do desencoberto pelo pensamento que pensa e a porção do pensador

Recapitulação

1) Campo e lethe. O que, entre os gregos, é de deus: o extraordinário no ordinário. O theion na aletheia do princípio e na lethe. aletheia e thea (Parmênides)

b) A medida do encobrimento retrativo do desencobrimento. O perfil da idea de Platão e a fundação da anamnese (tanto quanto do esquecimento) no desencobrimento. lethe: pedion. A percepção do início da poesia de Homero e da sentença de Parmênides. A impossibilidade de esquecer da aletheia pelo retraimento da lethe. A suspensão da experiência através do procedimento desde Platão (techne). Aceno para Homero, Ilíada XXIII, 358s

Recapitulação

2) A proveniência do homem da localidade extraordinária do encobrimento que retrai. O início da transformação na posição fundamental do homem. A regência em conjunto da aletheia e de memnemai. Aceno para Homero, Ilíada XXIII, 358s

PARTE II - A QUARTA INDICAÇÃO OFERECIDA PELA TRADUÇÃO DE ALETHEIA. O ESPAÇO ABERTO E LIVRE DA CLAREIRA DO SER. A DIVINDADE “VERDADE”

§ 8. O significado mais pleno do des-cobrimento. A transição para a subjetividade. A quarta indicação: o aberto, o livre. O evento da aletheia no Ocidente. A ausência de fundamento do aberto. A alienação do homem

a) Preparação para a quarta indicação: a insuficiência de “desencobrimento” como tradução usada até agora. A ambiguidade da palavra “des-cobrimento” e seu significado mais pleno. A luta na aletheia primordial. Proximidade e começo. Referência a Homero. Os dois sentidos do aparecimento: pura emergência e caráter de encontro. A essência do eu. Referência a Kant, Descartes, Herder, Nietzsche. A prioridade do si-mesmo desde Platão e Aristóteles (Peri Psyches 8, 431; Met. a 1)

b) A quarta indicação: o aberto como a essência primordial do desencobrimento. Referência a Ser e tempo e a Sófocles, Aias V, 646s. O tempo como deixar aparecer e encobrir. Referência a Hölderlin. O tempo como “fator” na modernidade. A presencialização da abertura no desencobrimento. A “identificação” de abertura e liberdade. A aletheia como o aberto da iluminação

c) Luz e ver. O esclarecimento “natural” da verdade do iluminar em termos dos “homens visuais” gregos em contraposição à visão desvelante. O perceber vidente. aletheia: o evento na paisagem da tarde que encobre a manhã. thean-horan e teoria

d) O aberto no começo da meditação com a palavra aletheia. O pensar essencial: o salto para o ser. Entes descobertos no abrigo do sem-chão da abertura (livre) do ser. O encobrimento da decisão de concessão para o homem do desencobrimento no aberto que se resguarda. A habilitação, através da concessão do ser, de ver o aberto: um começo histórico. A alienação do homem diante do aberto

e) O aberto na forma da progressão irrestrita dos entes. O aberto: o livre da iluminação. O “aberto” da “criatura” na oitava Elegia de Duíno de Rilke. Referência a Schopenhauer e Nietzsche. A exclusão do animal da luta entre desencobrimento e encobrimento. A excitação do vivo

§ 9. theá - aletheia. O ver do ser para dentro do aberto iluminado por ele. A indicação no interior da referência da palavra de Parmênides: a viagem do pensador para a casa da aletheia e seu pensar na proximidade do começo. O falar do começo da saga ocidental

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