a) Das Gold als περίωσος ἄλλων (»über-ragend an Sein [alles] andere und ausbreitend Sein um [sich] herum«)
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α) Die Erfahrung des Seins im Glanz des Goldes
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β) Das Gold »geachtet wegen der Θεία«. Die Θεία als »Mutter des Helios« und das Wesen des Seins als das lichtend in sich zurückgehende Offene. Die Θεία als »Mutter« der Götter und der Menschen; die Götter (Θεοί) als die »Hereinblickenden« (θεαταί) und die Menschen als die erblickt erblickenden »Tagwesen« (ἁμέραι) (Pythia VIII, 95)
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γ) Der Wesensblick des Menschen für das Gold und das Erscheinen alles Seienden von ihm her. »Sein« = her-vor-ragen (πλεῖν). Das Staunen (θαυμάζειν) als gestimmtes Offensein für den Glanz des Seins. – Scheinen und bloßer Schein
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δ) Der Mensch, die Θεία und die Θεοί. – Der sterbliche Mensch als gelichtetes Da-sein, »geschicklich dem Geschick« (ὲν πάσχειν)
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ε) Der Mensch und die Sprache (λόγος). Sprache und Dichtung (λόγος ἐσθλός). Das dichtende Sagen als Schmieden des Goldes in die Sprache (Pindar, Fragment 194)
§ 9. Der griechische Sinn von τὰ ὄντα: »die Anwesenden« bzw. »das Anwesende«, d.i. alle je Anwesenden in ihrer Versammlung in das Sein. – Das Sein als Ἕν (Heraklit, Parmenides) und als Λόγος (Heraklit)
ERSTES KAPITEL Der erste Teil des Spruches
Das, was der erste Teil des Spruches von den Anwesenden (τὰ ὄντα) sagt: γένεσις und φθορά – εἴςω / εἰς ταὐτά – κατὰ τὸ χρεών
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§ 10. Γένεσις und φθορά. – Die Frage der Übersetzung. Destruktion der gewohnten Vorstellungen von γένεσις und φθορά und Gewinnung ihres griechischen Sinnes aus dem Sein als An-wesen
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a) Destruktion der gewohnten Vorstellungen von γένεσις und φθορά
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b) Aufschließung des griechischen Sinnes der γένεσις aus dem ἐστί im ersten Teil des Spruches (γένεσις ἐστί τοῖς οὖσι). γένεσις = Ent-stehen, Her-vor-kommen, An-wesen. Der »ek-statische« Charakter des Ent-stehen und das im Ent-stehen wesende Ent-gehen
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c) Aufschließung des griechischen Sinnes der φθορά aus dem (im An-wesen wesenden) Ab-wesen. φθορά = Ent-gehen. Das im Ent-gehen wesende Ent-stehen gemäß dem γίνεται im ersten Teil des Spruches (φθορά γίνεται τοῖς οὖσι). – Die wechselseitige Verschränkung von Ent-stehen und Ent-gehen
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d) An-wesen als Einheit von γένεσις und φθορά (An-wesen = Her-an-wesen im aufscheinenden Ab-wesen). – Die Erfahrung des Seins qua An-wesen als unumgängliche Grundlage für das Verständnis der Auslegung
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§ 11. Das »Woraus« des Ent-stehen und das »Wohin« des Ent-gehens. – Der Plural des »Woraus« (εἴςω) und des »Wohin« (εἰς ταὐτά) und ihre Selbigkeit (ταὐτά – τὰ αὐτά)
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§ 12. Τὸ χρεών. – Die Frage der Übersetzung. Erste Auslegung in der Orientierung an der Form des Singular: τὸ χρεών = der den Plural von εἴςω und εἰς ταὐτά in sich versammelnde Singular des An-wesens selbst
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§ 13. Die eigentliche Auslegung von τὸ χρεών