===== GA21:228 – POSSIBILIDADE EXISTENCIAL ===== As long as existence is, it is always in a specific mode (Modus). But that means that existence is [[termos:n:not:start|Not]] set, once and for all, in just one specific mode that would exclude any ability to be otherwise. Properly this means that whenever existence behaves in a particular way, that way remains only one possible way of behaving. Existence can, in principle, give up that first way and enter upon a different way of behaving. Therefore, “possibility” is a determination that belongs in principle to the modes of comportment, and this possibility does not disappear when a particular comportment is de facto chosen and lived out. In this more detailed interpretation of comportments we also encounter difficulties insofar as the concept of possibility has up until now gone entirely unclarified in scientific philosophy. And to the degree that it has been clarified, the explanations typically only go as far as possibility in the modal sense, where it is seen in the context of statements and of the certitude that can accrue to them. In that case, the [[termos:i:idea-hlex:start|idea]] of possibility is seen in connection with actuality and necessity as determinations of being, i.e., the being of nature in the broadest sense. The meaning of possibility and the kind of structures of possibility that pertain to existence as such have been entirely closed off to us until the present. Therefore the explication of existence constantly runs up against difficulties because it refuses from the start to conduct investigations into the issue by making any use of traditional concepts. [ref=9WPYF6XQ] [[termos:d:dasein-hlex:start|Dasein]] [[termos:i:ist:start|ist]], sofern es ist, je in einem bestimmten [[termos:m:modus:start|Modus]], und das heißt, daß es sich [[termos:n:nicht:start|Nicht]] ein und für allemal in einen bestimmten Modus versetzt hat, um dabei jede [[termos:m:moglichkeit:start|Möglichkeit]], anders [[termos:z:zu:start|zu]] [[termos:s:sein:start|Sein]], auszuschließen, sondern das Eigentliche ist gerade, daß, wenn immer das Dasein sich in einer bestimmten Verhaltungsweise verhält, diese eine [[termos:m:mogliche:start|Mögliche]] bleibt, d. h. sie kann grundsätzlich aufgegeben [[termos:w:werden:start|Werden]], das Dasein kann grundsätzlich sich in eine [[termos:a:andere:start|Andere]] [[termos:l:legen:start|legen]], so daß also zu den Verhaltungsweisen grundsätzlich die [[termos:b:bestimmung:start|Bestimmung]] der Möglichkeit dazugehört, und daß die Möglichkeit nicht verschwindet [[termos:d:dann:start|dann]], wenn eine bestimmte [[termos:v:verhaltung:start|Verhaltung]] [[termos:f:faktisch:start|faktisch]] gewählt, gelebt wird. Auch [[termos:h:hier:start|Hier]] [[termos:k:kommen:start|kommen]] [[termos:w:wir:start|Wir]] [[termos:b:bei:start|bei]] der näheren Interpretation der Verhältnisse auf große Schwierigkeiten, sofern der [[termos:b:begriff:start|Begriff]] der Möglichkeit in der bisherigen wissenschaftlichen Philosophie ganz ungeklärt ist; und das Ausmaß, in dem er geklärt ist, erstreckt sich charakteristischerweise nur auf die Möglichkeit im Sinne der Modalität, der Modalität, die gesehen wird im [[termos:z:zusammenhang:start|Zusammenhang]] der [[termos:a:aussage:start|Aussage]] und ihrer möglichen Gewißheit. Die [[termos:i:idee:start|Idee]] der Möglichkeit ist so zusammengesehen [[termos:m:mit:start|mit]] [[termos:w:wirklichkeit:start|Wirklichkeit]] und [[termos:n:notwendigkeit:start|Notwendigkeit]] [[termos:a:als:start|als]] Bestimmungen des Seins, und zwar des Seins der [[termos:n:natur:start|Natur]] im weitesten Sinne. Der [[termos:s:sinn:start|Sinn]] von Möglichkeit und die Art der Möglichkeitsstrukturen, die dem Dasein als solchem zugehören, sind uns gänzlich [[termos:v:verschlossen:start|verschlossen]] bis [[termos:h:heute:start|heute]]. Deshalb stößt die [[termos:e:explikation:start|Explikation]] des Daseins ständig auf Schwierigkeiten, wenn sie sich von vornherein den [[termos:w:weg:start|Weg]] zu einer sachlichen Untersuchung verbaut durch den beliebigen [[termos:g:gebrauch:start|Gebrauch]] der überlieferten Begriffe. Eine der Grundmöglichkeiten des Seins des Daseins [[termos:s:selbst:start|Selbst]], die wir schon genannt [[termos:h:haben:start|Haben]], ist die der [[termos:e:eigentlichkeit:start|Eigentlichkeit]] und [[termos:u:uneigentlichkeit:start|Uneigentlichkeit]]. [[termos:i:ich-hlex:start|Ich]] gehe kurz darauf ein, weil wir später diese [[termos:u:unterscheidung:start|Unterscheidung]] bei der [[termos:k:klarung:start|Klärung]] des Unterschiedes von eigentlicher und uneigentlicher [[termos:w:wahrheit:start|Wahrheit]] [[termos:b:brauchen:start|brauchen]] werden. Vom Dasein haben wir im Blick auf das [[termos:p:phanomen:start|Phänomen]] der Sorge drei (229) Strukturen herausgestellt: (/termos/i/in-der-[[termos:w:welt:start|Welt]]-sein), Sein mit [[termos:a:anderen:start|Anderen]] und Sein um sich selbst. Dieses so charakterisierte Dasein ist [[termos:n:nun:start|nun]] weiterhin wesensmäßig jeweils mein Dasein; in der Seinsaussage [[termos:u:uber:start|über]] dieses [[termos:s:seiende:start|Seiende]], [[termos:d:das-ich:start|das Ich]] Dasein nenne, muß das Personalpronomen notwendig mitgesagt sein, d. h. dieses Seiende vom Charakter des Daseins ist ein »Ich bin« oder »Du bist«. Wir fassen das so, daß wir [[termos:s:sagen:start|sagen]], Dasein ist [[termos:w:wesenhaft:start|wesenhaft]] [[termos:j:je-meines:start|je meines]]. Und es ist je meines nicht in irgendeiner formalen [[termos:a:allgemeinheit:start|Allgemeinheit]], sondern es ist je meines in dieser oder jener [[termos:w:weise-zu-sein:start|Weise zu sein]], so oder so, d. h. es ist je meines, sofern es sich [[termos:i:immer-schon:start|immer schon]] [[termos:e:entschieden:start|entschieden]] hat, in welcher [[termos:w:weise:start|Weise]] es meines ist, – sich entschieden hat in dem Sinne, daß es nicht notwendig selbst die [[termos:e:entscheidung:start|Entscheidung]] gefällt hat, sondern daß über das Dasein schon entschieden wurde. Das Dasein ist je meines, das besagt faktisch, es ist sich selbst so oder so zu [[termos:e:eigen:start|eigen]], es hat sich soweit oder sowenig selbst zu eigen, soweit oder sowenig als eigenes verstanden und ergriffen, bzw. [[termos:d:defizient:start|defizient]]: noch nicht ergriffen, oder verloren. [[termos:z:zunachst-und-zumeist:start|zunächst und zumeist]] hat sich das Dasein als eigenes noch gar nicht gewonnen, es hat noch nicht zu ihm selbst gefunden, zur [[termos:z:zeit:start|Zeit]] der Jugend z. B., oder aber es hat sich verloren und das vielleicht gerade zur Zeit des lebendigsten Lebens. Verloren haben kann es sich nur, und noch nicht sich gefunden haben kann es sich nur, sofern es seinem Sein nach meines ist d. h. mögliches eigentliches. Die beiden [[termos:m:modi:start|Modi]] der Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit [[termos:g:grunden:start|gründen]] darin, daß das Dasein [[termos:u:uberhaupt:start|überhaupt]] meines ist. {{indexmenu>.#1|skipns=/^playground|^wiki/ nsonly}}